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HerunterladenEs gibt mehrere Pakete, die das LTSP ausmachen. Die folgende Übersicht soll ihnen die Funktionen der einzelnen Pakete näher bringen und so sicherstellen, dass sie nur die Pakete herunterladen, die sie auch wirklich brauchen.Es gibt 4 Hauptgruppen von LTSP Paketen: Core, Linux Kernel, X Window und Local apps. Wir haben die Pakete aufgrund ihrer Funktionen in diese Gruppen aufgeteilt, weil es zum Beispiel Anwender gibt, die LTSP ausschließlich für textbasierte Anwendungen nutzen wollen: Also haben wir das X Window System aus dem "Core" Paket herausgenommen und es zu einer eigenständigen Gruppe gemacht. Zusätzlich gibt es das Zusatzpaket "Local Apps": Da nicht jeder Computer hat, die genug Resourcen zur Verfügung stellen, um lokale Anwendungen darauf zu starten, wurde "Local Apps" ein optionales Paket. Zusätzlich zu den Hauptpaketen, die hier beschrieben wurden, gibt es weitere Pakete, die LTSP um weitere Eigenschaften ergänzen. Die InstallationDie meisten LTSP Pakete sind im RPM, TGZ und DEB-Format verfügbar, um Ihnen die Freiheit zu lassen, die Methode der Installation selbst zu wählen. Für die RPM und DEB Pakete ist die Installation mit dem Ausführen des RPM oder DEB Install Tools erledigt. Die Installation mit TGZ Dateien erfordert ein paar mehr Schritte.RPM: Für die Installation des ltsp_core Pakets geben sie folgenden Befehl ein: DEB: Es gibt zwei Möglichkeiten, die DEB Pakete zu installieren: Per Hand oder mit apt-get. Per Hand geht es mitDie Installation mit apt-get geschieht in 3 Schritten: Als erster Schritt muss die folgende Zeile
TGZ: Jedes (TGZ) Paket enthält eine INSTALL- oder eine README-Datei, die die Installation genauer beschreibt. Grundsätzlich sollte es ausreichen, die Pakete einfach in das /tmp Verzeichnis zu kopieren und dort einfach zu entpacken: Bei der Installation des ltsp_core Paketes muss ein zusätzlicher Schritt beachtet werden: ltsp_initialize! Dieses Script konfiguriert die Dienste, die notwendig sind, um mit einem Computer eine Verbindung zu dem Server aufzubauen. Das ltsp_core Paket muss als erstes Paket installiert werden! |
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Das Core PaketFür eine minimale Installation werden die Pakete ltsp_core und ltsp_kernel benötigt. Diese Pakete stellen alles bereit, um einen Computer zu booten und dann eine textbasierte Verbindung zum Server aufzubauen.
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Das Linux Kernel Paket
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Die X Window PaketeWenn sie das X Window System benutzen wollen, müssen sie das X Window Core Paket downloaden. Es beinhaltet XFree86 4.1.0 und alle dazugehörigen Treiber.Wir empfehlen auch noch, das X Font Paket downzuloaden. Es wurde aus X Window Core ausgegliedert, weil manche Leute einen X Font Server benutzen. Ein Font Server bedeutet jedoch zusätzlichen Konfigurationsaufwand. Wenn sie also nicht wissen, was sie mit einem Font Server machen sollen bzw. wie sie einen einrichten, sollten sie auf jeden Fall das X Font Paket installieren.
Unterstützung für ältere Grafikkarten Hier eine Übersicht über die verfügbaren XFree86 3.3.6 Xserver, die Sie downloaden können:
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Die Local Apps PaketeAnwendungen lokal zu starten, kann eine sehr sinnvolle Lösung sein, um die Rechenleistung der Clients auszunutzen und so den Server zu entlassten. Pentium, Pentium II oder Celerons mit 64 MB Ram (oder mehr) sind gut für solche Zecke einsetzbar.Um Lokale Anwendungen benutzen zu können muss NIS (Network Information Services) auf dem Server laufen, um die Authentifizierung der Benutzer beim Ausführen der Programme über rsh auf den Clients durchführen zu können. Momentan gibt es nur Netscape als lokale Anwendung. Es sind aber in Zukunft auch andere Programme geplant sowie eine Dokumentation über die Erstellung von "Local Apps" Paketen.
Wenn das Netscape Paket installiert wurde, kann man mit folgendem Shell Skript (das auf dem Server ausgeführt werden muss) Netscape lokal starten:
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Diverse andere PaketeWenn sie ihren eigenen Kernel für ihre Computer bauen wollen, werden sie das Paket ltsp_initrd_kit benötigen. Dieses Paket beinhaltet einige Scripte und die Root Filesystem Hierarchie für die INITRD (initial ram disk). Die INITRD wird mit dem Kernel heruntergeladen, wenn ein Client gebootet wird.Es gibt mehrere Hilfsprogramme die für LTSP programmiert wurden, z.B. getltscfg, ltsptd, pci_scan, prep_swap und startsess. Der Quellcode dieser Programme ist im ltsp_util_src Paket enthalten.
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Beigesteuerte PackagesDas Webcam Paket wurde von Andrew Williams erstellt. Er hat alle Programme, einschließlich Dokumentationen, zusammengetragen, die man braucht um eine Webcam an einem LTSP Client zu betreiben und natürlich auch Bilder bereitzustellen.Das ltspsound Paket wurde ursprünglich von Boris Reisig erstellt und dann später von Andrew Williams angepasst, um mit der 2.09 Serie von LTSP zu laufen. Das lts_scanner Paket wurde von Robert Standfort entwickelt und bietet die Möglichkeit einen Scanner an einem Computer zu betreiben, um etwa Dokumente einzuscannen.
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DHCP SetupWährend der Installtion von ltsp_core wird normalerweise eine dhcpd.conf als Beispiel installiert. Sie finden diese Datei in /etc/dhcpd.conf.example. Für den Fall, dass sie noch keine dhcpd.conf haben, können sie die Datei einfach nach /etc/dhcpd.conf kopieren. Gewisse Änderungen müssen sie aber so oder so an dieser Datei vornehmen, damit der DHCPD richtig in ihrer Umgebung arbeiten kann. Genauer gesagt müssen auf jeden Fall die MAC Adressen (= Hardware Adressen) geändert werden, damit sie auf ihre Arbeitsstationen zutreffen. Eine dhcpd.conf könnte etwa so aussehen:
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ISC DHCP v3.0 oder neuerFalls sie eine Version des ISC DHCPs oder eine Version, die neuer ist als 3.0, benutzen, müssen sie noch folgende Zeile am Anfang der Datei /etc/dhcpd.conf ergänzen:
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ISA Netzwerk-KartenDer LTSP Kernel ist in der Lage, automatisch die Netzwerkkarten zu erkennen und auch die entsprechenden Treiber zu laden, vorausgesetzt es handelt sich um PCI Karten. Bei ISA Karten müssen Sie angeben, welcher Treiber geladen werden soll. In manchen Fällen wird es außerdem noch nötig sein, andere Optionen (z.B. IO oder IRQ) anzugeben. Sie können den Netzwerkkarten-Treiber in der dhcpd.conf spezifizieren und auch die IO- und IRQ-Optionen dort einstellen. Dies geschieht über einen extra Eintrag unter "host". Hier ein Beispiel für eine NE2000 ISA Netzwerkkarte:
Bitte beachten sie, dass es sich bei dem Wert für option-128 nicht um die Hardware-Adresse der Netzwerkkarte handelt! Der Wert 4:45:74:68:00:00 ist ein spezieller Wert, der für Etherboot erforderlich ist. Wenn diese Option bzw. der Wert nicht gesetzt wird, kann Etherboot keine weiteren Optionen (wie z.B. option-129) verarbeiten und wird dem Kernel also auch keine weiteren Optionen übergeben. Falls sie den ISC DHCP 3.0 oder neuer benutzen, müssen sie noch ein paar Zeilen am Anfang der dhcpd.conf hinzufügen, da der DHCP 3.0+ sonst nicht mit option-128 und option-129 arbeiten kann. Die beiden zusätzlichen Zeilen sehen wie folgt aus:
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